Neue Basler Handschriftendigitalisate auf e-codices

Standortkatalog der sogenannten Bibliotheca antiqua, ca. 1520.
Standortkatalog der sogenannten «Bibliotheca antiqua», ca. 1520

Die 200er-Marke ist geschafft! Seit dem neusten Update auf www.e-codices.ch sind insgesamt 201 Handschriften der Universitätsbibliothek Basel in der virtuellen Handschriftenbibliothek der Schweiz zugänglich.

Die Handschriften der Kartause Basel bilden das Schwergewicht der Basler Bestände auf e-codices. Das 1401 in Kleinbasel gegründete Kloster war bis zur Reformation ein bedeutendes geistliches und intellektuelles Zentrum. Seine umfangreiche Bibliothek von rund 2000 Büchern ging nach der Aufhebung des Klosters nahezu vollständig in den Besitz der Universität über und bildete einen wichtigen Grundstock der frühen Universitätsbibliothek. Darunter sind über 600 Handschriften, von denen momentan mehr als 90 digital auf e-codices zugänglich sind. Neu finden sich darunter auch einige bedeutende Quellen zu der Bibliotheksgeschichte der Basler Kartause: ein Standortkatalog in zwei Bänden, geschrieben um 1520, und ein etwas älteres Stichwortverzeichnis, in dem die Bücher nach Autoren, Titeln und Schlagworten geordnet sind, ausserdem ein Verzeichnis der Ausleihen aus der Kartäuserbibliothek sowie ein «Liber benefactorum», in welchem Schenkungen an die Kartause verzeichnet sind. Letzterer befindet sich heute nicht in der Universitätsbibliothek, sondern im Staatsarchiv Basel-Stadt.

Links

Wichtige Quellen zur Bibliotheksgeschichte der Basler Kartause

monika.studer@unibas.ch

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