Rosa Lachenmeier: Das Künstlerbuch „Serendipity“. Von Raumbezügen und den Fügungen des Zufalls

Ein Gastbeitrag von Viola Hildebrand-Schat zum Künstlerbuch Serendipity der Basler Künstlerin Rosa Lachenmeier, Sign. UBH AN I 937 Rosa Lachenmeier: Serendipity, 2022. Unikat Nr. 6/66, Universitätsbibliothek Basel (Sign. UBH AN I 937) „Serendipity“ ist eine in den Wissenschaften gerne verwendete Bezeichnung für gleichsam nebenbei gemachte Erkenntnisse, vor allem aber der Titel der jüngst fertig gestellten …

Ferienlektüre(n) aus, von und zu Basel

Aus der Basler Bibliographie. Bald ist in Basel der sogenannte «Bündelidaag», der das Ende des Schuljahres und den Beginn der Sommerferien markiert. Da Reisen aktuell auch wieder möglich ist, ruft schon die Sehnsucht nach dem kühlen Nass an einem malerischen Küstenabschnitt. Was gehört alles zum Badespass an den Stränden rund um den Globus dazu? Neben …

Von der Augustinus-Handschrift bis zur Zappa-Schallplatte: Podiumsgespräch über das Sammeln (22. Juni, 18 Uhr)

von Nathalie Baumann Hatten Sie als Kind einen Setzkasten? Aus unerfindlichen Gründen hatte ich keinen, aber Dinge gesammelt habe ich natürlich auch. Die ausgefallenen Milchzähne selbstverständlich, besonders schöne Glasmurmeln und Briefmarken. Um letztere fachgerecht aufzubewahren, bekam ich ein exklusives Album geschenkt. Dieses blieb jedoch bis auf die ersten paar Seiten leer: Entweder litt ich als …

Urban Games: Vom Bubentraum zum erfolgreichen Techunternehmen

Das SWA spricht mit dem CEO eines Techunternehmens, fragt nach den Archiven der Techbranche und zeigt historische Vorlagen für Game-Designer. Das Schweizerische Wirtschaftsarchiv SWA lädt bald wieder ein zu einem öffentlichen Gespräch. Am 27. Juni spricht der Journalist Marlon Rusch mit Basil Weber. Basil Weber ist CEO des Game-Entwicklers «Urban Games» aus Schaffhausen. Gamerinnen und …

«Wohin führt eigentlich diese Treppe?»

«Wohin führt eigentlich diese Treppe?» So die Frage, die immer wieder dem UB-Personal gestellt wird. Gemeint ist hierbei die Wendeltreppe, die sich direkt nach dem Betreten des grossen Lesesaals hinunter in die Tiefe schlängelt und mit einer Kordel abgesperrt ist. Die geheimnisvolle Wendeltreppe im Lesesaal. Wohin mag sie wohl führen? Doch bevor wir das Rätsel …

Das Ragionenbuch – und wieso es davon mehrere Exemplare gibt

«Wie bitte – Regionenbuch???» So oder ähnlich lauten die Reaktionen von Forschenden, wenn Sie auf das Ragionenbuch hingewiesen werden. Der Name ist lateinischen Ursprungs: «Ragione sociale» ist der italienische Begriff für «Firmenname». Französisch heisst es «raison sociale». Der Name der «Società» oder «Société» also. Jahrbuch des Handelsregisters Das dicke Buch ist ganz einfach das Jahrbuch …

Basiliensia Talk #4 mit Lionel Battegay

Die meisten kennen Ihn als Youtuber, der mit seinen legendäre Stassenumfragen schon manchen in Verlegenheit brachte: Lionel Battegay. Der Erfolg spricht für den Basler Jus-Studenten, denn mit seinen über 78'000 Abonnementen auf Youtube gehört er zu Basels erfolgreichsten Content Creatorn ( https://www.youtube.com/c/AskSwitzerland_CH). Ganz nebenbei beherrscht Lionel Battegay auch noch die chinesische Sprache, was seine Abonnementen …

Verborgene Verwandtschaftsmomente. Ein paar beiläufige Gedanken zur Ausstellung «Lieblingsstücke»

Die Ausstellung »Lieblingsstücke« an der UB Basel ist seit knapp einem Monat eröffnet. Bei Führungen durch die Ausstellung (übrigens jederzeit buchbar unter pr-ub@unibas.ch) können nicht immer alle Aspekte der facettenreichen »Lieblingsstücke« in allen Einzelheiten beleuchtet werden. Lassen wir den Blick also einmal kreuz und quer durch den Raum schweifen, und zwar ohne Scheu, auch unsichtbare …

Arbeiten im grossen Lesesaal der UB: eine Bildstrecke

Einführung Diese Bildstrecke erzählt die Geschichte des allgemeinen oder grossen Lesesaals der Universitätsbibliothek Basel (UB) von damals bis heute. «Damals» bezieht sich nicht auf die historischen Anfänge der Universitätsbibliothek, sondern auf den Zeitpunkt des Bezugs des Altbaus im Jahr 1898. Von diesem Gebäudekomplex, der eher einem neubarocken Palais als einer Bibliothek gleichsah, stammt noch heute …