Wer und was zu einem Land gehört, ist eine Definitionsfrage. Die Länder haben unterschiedliche Pfade des «Nation building» verfolgt. Die Schweiz inszenierte sich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts als Willensnation. Ökonomische Tüchtigkeit gehörte hier dazu. Landesausstellungen wie 1883 in Zürich, 1896 in Genf oder 1914 in Bern waren vor allem auch Gewerbe- und Industrieausstellungen. Ziel"Archiv, visualisiert, Teil 2: Die Konstruktion der schweizerischen Volkswirtschaft" weiterlesen
Vom Märchenwald hinter Bezahlschranken zur Realität des offenen Austausches
Die Internationale Open Access Week Es war einmal in der Welt der Wissenschaft – einem Ort, wo Wissen oft hinter Paywalls verborgen blieb, wo Forscher hart arbeiteten, aber ihre Ergebnisse nur einem exklusiven Kreis zugänglich machten konnten. Dann kam eine Revolution: Open Access – der Gedanke, dass wissenschaftliche Arbeiten für alle zugänglich sein sollten. Und"Vom Märchenwald hinter Bezahlschranken zur Realität des offenen Austausches" weiterlesen
Archiv, visualisiert, Teil 1: Paul Klee im Schweizerischen Wirtschaftsarchiv
Seit Anfang Jahr schleicht ein buntes Bild durch die Gänge und Büros des Schweizerischen Wirtschaftsarchivs, das schnell den Spitznamen «Klee der Wirtschaftsdokumentation» erhalten hat. Seit Kurzem liegt in meinem Büro auch ein Zeitungsausschnitt mit einem Angebot für einen hochwertigen Reprint der «Harmonie der nördlichen Flora» von Paul Klee aus dem NZZ-Shop. In der Beschreibung steht:"Archiv, visualisiert, Teil 1: Paul Klee im Schweizerischen Wirtschaftsarchiv" weiterlesen
Drei Basler Nominierte für den Schweizer Buchpreis 2024
Am 12. September 2024 veröffentlichte der Schweizer Buchhandels- und Verlags-Verband (SBVV) die diesjährigen Nominierten für den Schweizer Buchpreis. Unter den Nominierten finden sich gleich drei Basler Schriftsteller*innen mit ihren Werken: Mariann Bühler mit ihrem Roman Verschiebung im Gestein, Martin R. Dean mit Tabak und Schokolade und Michelle Steinbeck mit Favorita. Michelle Steinbeck und Martin R."Drei Basler Nominierte für den Schweizer Buchpreis 2024" weiterlesen
Ruth Waldstetter – ein literarisches Portrait
https://youtu.be/Ml0q2_s1aT0 Ruth Waldstetter wurde 1882 in Basel mit dem bürgerlichen Namen Martha Geering geboren und war in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Schweiz. Ihre Erzählungen wurden vielfach verlegt, ihre Romane mit Preisen ausgezeichnet und ihre Dramen auf renommierten Bühnen in der Schweiz gespielt. Auch als Theaterkritikerin und als Rednerin"Ruth Waldstetter – ein literarisches Portrait" weiterlesen
Das Lonza-Hochhaus (1960/1962)
Leuchtturm der Nachkriegsmoderne: Wer Basel in den frühen 1960er-Jahren von Osten her erreichte, konnte leicht den Eindruck gewinnen, in einem urbanen Zentrum gelandet zu sein. Aus dem Zug- oder Autofenster waren nicht etwa die klassischen Sehenswürdigkeiten wie Münster, Rathaus oder Spalentor zu sehen, sondern das Lonza-Hochhaus, mit seinen 68 Metern
Heidi, Pinocchio und der Tod
Die Bilderwelt von Martha Pfannenschmid (1900–1999) Generationen von Schweizer Kindern sind mit ihren Illustrationen zu Johanna Spyris Klassiker Heidi in den Sammelbänden des Silva-Verlags von 1944 und 1946 aufgewachsen. Auch ihre Version des Pinocchio, 1968 im selben Verlag erschienen, hat viele Kindheiten begleitet. Doch wer war Martha Pfannenschmid, die Illustratorin hinter diesen Bildern? Zum 25. Todestag"Heidi, Pinocchio und der Tod" weiterlesen
Polyvolume
Der Basler Künstler, Kunstvermittler und Dokumentarfilmer Marcel Scheible setzt im Rahmen des Vermittlungsprojekts «all around Basel | art in public spaces» Kunst im öffentlichen Raum in Szene. Für den achten Teil war er an der UB zu Gast. Dabei entstand ein Kurzfilm über Mary Vieiras Plastik «Polyvolume». Auf die Frage, welches Werk Andreas Ruby (Direktor"Polyvolume" weiterlesen
Ein Besuch in der Universitätsbibliothek Basel 1836
«Heute am 6ten August brachen wir früh nach 5 auf, hatten das herrlichste Wetter u. begrüßten mit freudiger Sehnsucht den Vater Rhein u. die fernen schweizer Gebirge, die sich uns kurz vor Basel zum erstenmal zeichten. Die Stadt gefiel uns nicht u. nur die Lust, Hollbeins Handzeichnungen zu sehen, konnte uns darin aufhalten. Ein Gewitter"Ein Besuch in der Universitätsbibliothek Basel 1836" weiterlesen
Von der Musik des Universums und dem Namensgeber der Anthropologie
Im Frühjahrssemester 2024 haben Philosophiestudierende im Proseminar «Wissenschaftstheorien im Mittelalter» die Universitätsbibliothek (UB) besucht und konnten mittelalterliche Quellen im Original betrachten. Das Seminar stand unter der Leitung von Karsten Engel und wurde von einem Team der UB eng begleitet. Ein Filmteam des New Media Centers der Universität Basel hat die Eindrücke der Studierenden eingefangen. Der"Von der Musik des Universums und dem Namensgeber der Anthropologie" weiterlesen
