Farben, Formen und Figuren. Die Art Basel und die Kunst am Rheinknie

Aus der Basler Bibliographie. Die diesjährige Art Basel öffnete am 13. Juni ihre Tore. Ein idealer Anlass, um hier kurz über Basel, die Art und die hiesigen Kunstsammlungen zu reflektieren, denn Basel war immer wieder der Treffpunkt für die internationale Kunstszene: So exemplarisch am Basler Konzil (1431-1449), wo sich Maler und Mäzene aus ganz Europa …

Transkribus kompakt: Transkriptionsoberfläche und Sammlungsverwaltung

Ein Gastbeitrag von Ina Serif, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte der Renaissance und Frühe Neuzeit am Departement Geschichte und im Projekt Stadt.Geschichte.Basel. Transkribus, ein Programm zur Transkription handschriftlicher und gedruckter Dokumente, wurde die letzten Jahre im Rahmen des READ-Projekts entwickelt (EU-Förderprogramm Horizon 2020). Es bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Schritte der Aufbereitung und Anreicherung von Quellen …

Basler Inkunabeln im fernen England – Engländer in Basel: Die BBC berichtet!

Aus der Basler Bibliographie. Dass die Druckerzeugnisse aus Basler Pressen von grosser Qualität waren, ist nicht weiter neu. Sonst hätten wohl kaum Gelehrte und Humanisten in Basel ihre Werke produzieren lassen. Erasmus von Rotterdam ist sicherlich der berühmteste, wenngleich "nur" einer von vielen, die nach Basel kamen um bei Froben, Oporin oder Amerbach ihre Texte …

Papierband 2.0

Ein Gastbeitrag von Luca Mast. Papierschiffe falten mussten die meisten unter uns während ihrer Schulzeit. Dass Origami sich auch als eigene Kunstform etabliert hat, ist in unseren Breitengraden hingegen noch eher unbekannt. Ein Projekt von Praktikant Luca Mast hat uns in der UB die Kunst des Origami näher gebracht. Hier sein Bericht: Alle Papier-Liebhaber unter …

Scholastiker, Humanist, Prediger und Besitzer einer ausserordentlichen Bibliothek. Der geheimnisvolle Johannes Heylin von Stein

Eine ausserordentliche Figur am Oberrhein Aus der Basler Bibliographie. Professor für Theologie an der Universität Basel, Rektor an der Sorbonne in Paris, aktiv in der ersten Druckerwerkstatt Frankreichs, Büchersammler aus Leidenschaft, Prediger am Basler und Berner Münster und Mönch in der hiesigen Kartause - man sollte eigentlich meinen, dass mit einem solchen Curriculum der Name …

Der Name der Rose, die UB Basel und der Wert einer Bibliothek

Nicht nur für Bibliothekare und Mediävisten ist das Buch eine absolute Kultlektüre: "Der Name der Rose" von Umberto Eco. Bühne für die spannende Geschichte ist ein nicht genanntes Kloster im Apennin, wo ein wichtiges Treffen zwischen den Delegationen von Papst Johannes XXII. und führenden Franziskanern stattfinden soll. Thema der Unterredung ist nichts geringeres als die …

Von der Kanzel aus: Predigten aus 1000 Jahren

1000 Jahre existiert schon das sogenannte Heinrichsmünster auf dem hiesigen Münsterplatz. Eine eindrückliche Zahl! Das Münster war dabei nicht selten Zentrum der Geschehnisse, zum Teil von welthistorischer Bedeutung – man denke hierbei an das Basler Konzil. In den Magazinen der UB haben zahlreiche Predigten die Zeit überdauert, die einen Eindruck davon geben können, was die …

Offen für alle – eine Abendführung in der UB Basel

Wer in aktuellen bibliothekarischen Fachzeitschriften blättert, merkt schnell: Bücher sind nicht mehr das alles beherrschende Thema. Schwerpunkte wie Digitalisierung, Big Data, Informationskompetenz, Forschungsunterstützung, Lernlandschaften oder Wissensmanagement, um nur einige davon zu nennen, nehmen in den Journalen einen mindestens ebenbürtigen Platz ein. Was es mit all diesen Themen nun auf sich hat, was nun eine Bibliothek …

D’Faasnacht stoot vor dr Düür!

Aus der Basler Bibliographie. Kommenden Montag, um Punkt 04.00 Uhr, wenn die Lichter der Stadt erlöschen, die kunstvoll bemalten Laternen die mittelalterlichen Strassenzüge in sanftes Licht hüllen und das Kommando "Moorgestraich, vorwärts marsch!" erklingt, beginnt die Basler Fasnacht - im hiesigen Volksmund auch "die drey scheenschte Tääg genannt". Über die Geschichte der Basler Fasnacht wurde …