Mit Heidi, Moni und Toni im Buchstabenwald

Illustrationen von Martha Pfannenschmid zu Geschichten von Johanna Spyri. Ein Gastbeitrag von Anna Lehninger, Kunsthistorikerin, Zürich Am 7. Juli 2021 jährt sich Johanna Spyris Todestag zum 120. Mal. Ein guter Anlass, sich mit dem Schaffen der berühmten Schweizer Autorin auch jenseits ihres Bestsellers Heidi zu befassen. Fast fünfzig Erzählungen hat Spyri vor und nach der …

Eintauchen in die Gedankengänge eines Kunsthistorikers: Die Notizhefte Heinrich Wölfflins

Die Universitätsbibliothek Basel beherbergt den wissenschaftlichen Nachlass des Schweizer Kunsthistorikers Heinrich Wölfflin (1864–1945). Viele Archivalien dieses umfangreichen Nachlasses werden im Rahmen des vom Schweizerischen Nationalfonds und der Bibliotheca Hertziana – Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte geförderten Editionsprojektes «Heinrich Wölfflin – Gesammelte Werke» erstmals erforscht, transkribiert und sowohl in gedruckter wie auch in digitaler Form publiziert. Abb. 1: …

Wissensorganisation im 16. Jahrhundert – oder wie der Student Haberstock seinem Kommilitonen Schliniger Bücher verspricht

Das Auffinden, Ausleihen und Konsultieren von Medien ist heute eine alltägliche Sache, über die wir uns kaum den Kopf zerbrechen. Mit einigen wenigen Mausklicks wird das Buch in Bibliothekskatalogen gefunden und angezeigt. Danach lässt sich der Titel entweder bequem downloaden-, oder er steht in den Magazinen parat. Noch vor wenigen Jahrzehnten galt es für die …

swisscollections.ch – der neue Katalog für Sonderbestände aus Schweizer Bibliotheken ist online.

Seien es mittelalterliche Handschriften, alte Karten unserer Region, Musiknoten aus der Renaissance, Inkunabeln mit schönen Illustrationen, elegante Stiche und schöne Porträts, oder Archivalien eines grossen Denkers – die Sonderbestände der hiesigen Bibliotheken strahlen eine magische Aura aus. So einzigartig und faszinierend historische Bestände sind, so viel Sorgfalt benötige diese in der Erschliessung und Präsentation. Um …

„The Sound of New York Bridges“ (Signatur UBH AN I 922), ein Künstlerbuch von Rosa Lachenmeier

Ein Gastbeitrag von Viola Hildebrand-Schat. Der Begriff „Künstlerbuch“ ist seit langem eingeführt. Er bezeichnet eine mit der Konzeptkunst der 1960er Jahre in den Fokus getretene Nutzung des Buches als künstlerischen Ausdrucksmediums. Die Art und Weise der Nutzung ist vielfältig und verhindert eine abschließende klare Eingrenzung der das Künstlerbuch charakterisierenden Merkmale. "The Sound of New York …

Die erste Basler Kantonsgeschichte

Wir erleben gerade online, wie eine neue Stadtgeschichte entsteht, die von der ersten keltischen Besiedlung am Rheinknie bis in unsere Zeit führen soll (hier gehts zur Basler Stadtgeschichte: https://www.stadtgeschichtebasel.ch). Eine solche Gesamtdarstellung hat vor zweihundert Jahren als Erster Peter Ochs-Vischer (1752-1821) versucht. Er war nicht nur Historiker, er war vor allem ein bedeutender Basler Politiker …

Die UB Blogserie zur Tonhalle am Petersplatz

Sequenz 3: Das Vesalianum oder die Anstalt für Anatomie und Physiologie der Universität Basel Abb. Titelblatt der Gedenkschrift zur Eröffnung des Vesalianum, 25. Mai 1885. Universitätsbibliothek Basel, ls 1465. Paul Reber-Burckhardt (18135-1908) ist heute vornehmlich als Architekt von Sakralbauten bekannt. In Basel und Umgebung gehen beispielsweise die katholische Marienkirche, der Ausbau der Synagoge, die reformierten …

Die UB Blogserie zur Tonhalle am Petersplatz.

Sequenz 2: Das Eidgenössische Sängerfeste auf dem Petersplatz 1852, 1875, 1893 Die gesamteidgenössische Festkultur des 19. Jahrhunderts manifestierte sich in Schützen-, Turn-, Musik- und Sängerfesten. Schweizer Städte waren abwechselnd Gastgeberinnen solch mehrtägiger Feierlichkeiten, die stetig an Teilnehmenden, Publikum und Pracht zunahmen. Ansicht des Petersplatzes beim Eidgenössischen Sängerfest, 1875: Die Darstellung stammt aus der Leipziger Illustrirten …

Die UB Blogserie zur Tonhalle am Petersplatz.

Vorspann: Paul Reber-Burckhardt (1835-1908) - Facetten seines architektonischen Schaffens rund um den Petersplatz. Abb. Porträt von Paul Reber-Burckhardt, 1869 Universitätsbibliothek Basel, Porträt BS Reber, P. 1835.2 (Foto Jakob Höflinger). In einer Folge von Kurzbeiträgen werden drei Projekte des Basler Architekten Paul Reber-Burckhardt umrissen und deren Kontext beleuchtet. Die Auswahl ist charakteristisch für seine Vorlieben wie …

Künstlernachlässe an der UB: Über die Erschliessung des Nachlasses der Basler Künstlerin Johanna von der Mühll-von Tuhr (1894-1974)

Zu den historischen Beständen der UB gehören rund 450 Nachlässe vom 16. bis ins 21. Jahrhundert. Sie stammen vorwiegend von Personen, die in den Bereichen Humanismus, Wissenschaft, Literatur oder Musik tätig waren, eine Verbindung zur Universität Basel hatten oder von lokalhistorischem Interesse sind. Diese Kriterien treffen auch auf den Nachlass der vielseitigen Basler Künstlerin Johanna …