Digitalisierung Basler Talmud Teil 2: Was macht den Basler Talmud besonders?

Welche Stationen durchlaufen Bücher, bis Sie auf Plattformen wie e-rara für alle zugänglich im Netz publiziert werden? So die Ausgangsfrage einer mehrteiligen Serie auf unserem UB Blog am Beispiel des sogenannten "Basler Talmud". Hier nun der zweite Teil! Ausgangslage: Die Lage auf dem hebräischen Büchermarkt war durch die Verhältnisse in Italien bestimmt. In Italien waren …

Vom Camping Tent zum ScanTent. Zelte-Aufschlagen im Sonderlesesaal der UB Basel

Ein Gastbeitrag von Alina Bruderer, Charly Beck, Katharina Weinert und Sophie Lutz, verfasst als Abschluss eines Seminars an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg unter der Leitung von Pia Eckhart und Ina Serif Im Rahmen unseres Seminars zur Transkription von Handschriften mithilfe des Programms Transkribus haben wir, Studierende der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, den Sonderlesesaal der UB Basel besucht, um …

Reisen anno 1838 oder wie die UB im ersten kommerziellen Reiseführer erwähnt wird!

Im 19. Jahrhundert wurde «das Reisen» nicht erfunden. Menschen bereisten schon immer spezifische Orte und Regionen der Welt – Herodot beschrieb Asien, Pilger wanderten und wandern noch immer nach Compostela, Adlige bereisten ab dem ausgehenden 16. Jahrhundert Italien auf ihrer Grand Tour. Und um ein Bonmot des Historikers Attilio Brilli zu nehmen, war «das Reisen» …

Der Index typographorum editorumque Basiliensium (ITB)

Er ist seit knapp fünf Jahren Online und laufend am Wachsen: Der Index typographorum editorumque Basiliensium (ITB) der Universitätsbibliothek Basel. Doch was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung? Im Prinzip ist der ITB die elektronische Variante des Basler Buchdrucker- und Verlegerkatalogs (BBK), den es bereits seit mehreren Jahrzehnten gibt und der nun in dieser Form weitergeführt …

Clips-Konservierungseinband. Abwandlung eines Konservierungseinbands

Ein Beitrag von Natalija Hermann im Rahmen des Vorpraktikums im Bereich Konservierung und Restaurierung.Das eigentliche Ziel der Konservierung und Restaurierung ist der Erhalt von Kulturgut. Dabei sollen verschiedene Aspekte des Originals erhalten bleiben: Information, Geschichte, Funktionalität, Originalität und Material. Die Eingriffe werden immer auf ein „wirksames Minimum“ (vgl. Berufsbild Konservator-Restaurator SKR, https://restaurierung.swiss/images/Verband/Grundlagen/Statuten%20und%20Reglemente/2012-01-03_Berufsbilder_SKR_DE.pdf) reduziert. Bei manchen …

Als General Bonaparte zu Gast in Basel war

Die Chance auf Ruhm und Ehre. Man erhält für gewöhnlich als Kleinkünstler wenige Chancen die grossen Persönlichkeiten seiner Zeit zu porträtieren. Dies soll weder das Werk, noch das Können des Kupferstechers und Miniaturmalers Marquard Wocher (geb. vor 1760; gest. 1830) schmälern. Denn die Arbeiten von Wocher können sich durchaus sehen lassen, seine Landschaftsveduten und Porträts …

Ein unbekannter Bernoulli Brief – oder wer war „le petit M. Borwlaski“?

Eine jüngst erworbene Briefhandschrift von Johann II Bernoulli oder wie ein "Zwerg" bei der Identifikation des Adressaten und bei der Datierung eines Briefes half. Ein Beitrag von Fritz Nagel aus dem Bernoulli-Euler-Zentrum Vor Kurzem konnte die UB auf einer Auktion in Berlin die Handschrift eines Brieffragments erwerben, das laut Unterschrift von der Hand Johann II …

Heidi – Von der Schweiz bis Japan

Martha Pfannenschmids Illustrationen für die Heidi-Ausgaben im Silva Verlag und ihre Rezeption. Ein Gastbeitrag von Anna Lehninger, Kunsthistorikerin, Zürich. Zwei Bände zu Johanna Spyris Heidi, die der Silva-Bilderdienst in den 1940er-Jahren herausgab, haben die schweizerische Heidi-Rezeption über Jahrzehnte geprägt. 121 Illustrationen der Basler Illustratorin Martha Pfannenschmid (1900-1999) konnten seit 1944 als Sammelbilder durch den Kauf …

Der Basler Leonardo – ein Autograph von des Meisters Hand in der UB Basel

Leonardo Da Vinci (1452-1519) - kaum ein Name ist selbst 500 Jahre nach dessen Tod so bekannt, wie jener des berühmten Universalgelehrten. Seine Bilder und Zeichnungen haben sich tief ins kollektive Gedächtnis eingeprägt, sind in Film und Fernsehen, in der Werbung oder gar in Computerspielen beliebte Sujets. Man geht dabei kaum zu weit, wenn man …

Transkribus kompakt: Transkriptionsoberfläche und Sammlungsverwaltung

Ein Gastbeitrag von Ina Serif, Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Geschichte der Renaissance und Frühe Neuzeit am Departement Geschichte und im Projekt Stadt.Geschichte.Basel. Transkribus, ein Programm zur Transkription handschriftlicher und gedruckter Dokumente, wurde die letzten Jahre im Rahmen des READ-Projekts entwickelt (EU-Förderprogramm Horizon 2020). Es bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Schritte der Aufbereitung und Anreicherung von Quellen …